Marktüberblick
Hotelsoftware für Kurhotels in Österreich: Ein Vergleich
Kurhotels haben andere Anforderungen an ihre Software als klassische Stadthotels oder Ferienresorts. Die Abrechnung mit Sozialversicherungsträgern, die Therapieplanung und die enge Verzahnung von Medizin und Gastgewerbe erfordern spezialisierte Lösungen. Dieser Überblick zeigt, welche Optionen der Markt bietet und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Was ein Kurhotel von seiner Software braucht
Ein PMS, das nur Zimmer verwaltet, reicht für ein Kurhotel nicht aus. Die Mindestanforderungen umfassen:
- xEdikur-Schnittstelle — Für die elektronische Abrechnung mit PVA, ÖGK, SVS und anderen Trägern
- Therapieplanung — Terminverwaltung für Therapeuten, Räume und Behandlungspläne
- Gemischte Rechnungslegung — Versicherungsanteil + Privatanteil + Zuzahlung korrekt aufsplitten
- RKSV-konformes Kassensystem — Für die Hotelgastronomie (österreichische Registrierkassenpflicht)
- Personalverwaltung — KV-konforme Zeiterfassung und Dienstplanung
- Gastronomie — Speiseplanung mit Diätkennzeichnung (viele Kurgäste haben spezielle Ernährungsanforderungen)
Ansatz 1: Fragmentierte Einzellösungen
Der traditionelle Ansatz: Ein PMS (z.B. Casablanca, Protel, SIHOT) für die Zimmerverwaltung, eine separate Therapiesoftware (z.B. B.A.P., PCS), ein eigenes Kassensystem, Excel oder eine HR-Software für Dienstpläne, und manuelle oder halbautomatische xEdikur-Abwicklung.
Vorteile: Jedes System ist in seinem Bereich ausgereift. Sie können den besten Anbieter pro Kategorie wählen.
Nachteile: Daten werden in mehreren Systemen gepflegt. Schnittstellen zwischen den Systemen sind fehleranfällig oder gar nicht vorhanden. Jedes System hat eigene Schulungen, eigene Kosten, eigenen Support. Der Gesamtüberblick fehlt.
Ansatz 2: Spezialisiertes Kur-PMS
Einige PMS-Anbieter haben Kur-Module nachgerüstet. Diese decken typischerweise PMS + xEdikur + Therapie ab, aber nicht Gastronomie, HR oder Kassensystem. Die Integration ist tiefer als bei Einzellösungen, aber es bleiben Lücken.
Ansatz 3: All-in-One Plattform
Eine Plattform, die alle Module in einer gemeinsamen Datenbasis vereint: PMS, xEdikur, Therapie, Kasse, HR, Gastronomie und Gäste-Erlebnis. Keine Schnittstellen- Probleme, keine doppelte Datenpflege, ein Anbieter. homato verfolgt diesen Ansatz als cloud-basierte Lösung speziell für den österreichischen Kurhotel-Markt.
Bewertungskriterien
Bei der Auswahl einer Hotelsoftware für Ihr Kurhotel sollten Sie folgende Kriterien berücksichtigen:
- xEdikur-Integration — Ist die Abrechnung direkt im System integriert, oder braucht es ein separates Tool?
- Therapieplanung — Gibt es einen Kalender mit Therapeuten-/Raum-Zuordnung, oder nur eine Notiz-Funktion?
- Datenfluss — Fließen Gästedaten, Reservierungen und Abrechnungsdaten automatisch zwischen den Modulen?
- Compliance — RKSV-Konformität, DSGVO, österreichisches Arbeitsrecht für HR?
- Cloud vs. lokal — Cloud-Systeme benötigen keine Server-Wartung und sind von überall erreichbar.
- Gesamtkosten — Nicht nur die Lizenzgebühr, sondern auch: Schnittstellen, Schulungen, Support, versteckte Aufpreise.
- Zukunftssicherheit — Wird das System aktiv weiterentwickelt? Gibt es regelmäßige Updates?
Häufige Fragen
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